Medien fragen — wir antworten.
Heute: Peter A. Gebhardt im Donaukurier

Was hat Sie dazu bewegt, sich politisch zu engagieren?

Geboren 1948 macht es mich zunehmend trau­rig und wütend zu sehen, wie unser Land von ein­er ver­ant­wor­tungslosen Poli­tik­erkaste Tag für Tag mehr herun­tergewirtschaftet und dem Ver­fall preis­gegeben wurde und wird. Das begann mit der EU-Poli­tik und dem Euro und set­zt sich nun mit der ille­galen Ein­wan­derung fort. Und wie andere auch werde ich das Gefühl nicht los, dass mehr als Zufall hin­ter dieser Entwick­lung steckt.

Warum haben Sie sich für diese Partei entsch­ieden?

Keine der anderen Parteien hat sich seit Jahrzehn­ten den wach­senden Prob­le­men der ungezügel­ten Migra­tion ent­ge­gengestellt. Immer mehr entwick­elt sich auch bei uns eine Mul­ti­kul­ti-Gesellschaft, die für unsere Zukun­ft bis auf Medi­en­stars und Vorzeige­s­portler nichts an dauer­haften Werten oder geistiger und moralis­che Weit­er­en­twick­lung schafft. Stattdessen bes­tim­men mehr und mehr archais­che Glaubens- uns Moralvorstel­lun­gen und zunehmend gewalt­same Über­griffe auf Deutsche unser täglich­es Leben.

Welche Ziele ver­fol­gen Sie mit Ihrer Kan­di­datur?

Ich füh­le mich nicht nur jung genug für die kom­menden poli­tis­chen Her­aus­forderun­gen im Land­tag und in der Parteiar­beit, son­dern bin auch bere­it, uner­müdlich für die Grund­prinzip­i­en der AfD zu kämpfen!

Diese sind:

  • Mut zur Wahrheit als Boll­w­erk gegen Polit­i­cal Cor­rectnes.
  • Gesun­der Men­schen­ver­stand anstatt Klien­tel-Poli­tik.
  • Pri­mat der Basis­demokratie als Gege­nen­twurf zur Parteien-Demokratur.

Denn es gilt Zustände wie im Libanon oder Jugoslaw­ien zu ver­hin­dern, die dem Zer­fall bei­der Natio­nen voraus­gin­gen. Noch ist Zeit für poli­tis­che Lösun­gen.

Neben Wahlen müssen deshalb auch schle­u­nigst Abstim­mungen nach Schweiz­er Vor­bild auf Bun­de­sebene möglich wer­den, ins­beson­dere wenn es um schw­er­wiegende gesellschaftliche oder wirtschaftliche Änderun­gen unser­er Leben­sum­stände geht.

Gibt es The­men aus dem Land­kreis Kel­heim, die Sie in den Land­tag tra­gen wollen?

Die Wirtschaft­skraft unseres Land­kreis­es und der Erhol­ungswert der bewahrenswerten Natur, die uns umgibt, sind die zwei wesentlichen Fak­toren, die auch weit­er­hin die zukün­ftige Entwick­lung prä­gen wer­den.

Aber bei­de sind inzwis­chen mas­sivst bedro­ht: Die bekan­nt neg­a­tiv­en Szenar­ien für die deutsche Auto­mo­bilin­dus­trie lassen auch Prob­leme für die Zulief­er­er im Land­kreis erwarten, die immer­hin für einen Großteil unser­er Wirtschaft­skraft und Arbeit­splätze ste­hen. Hier gilt es rechtzeit­ig eine fall-back Strate­gie zu entwick­eln. Denn nicht nur Ver­trauen – auch Kap­i­tal – ist ein scheues Reh.

Ich unter­stütze deshalb die schon vor mein­er Kan­di­datur geleis­tete Vorar­beit von Unternehmen, Ver­bän­den und Kom­munen, die zum Ziel haben, die Ergeb­nisse der Studie “Land­kreis Kel­heim 2030 — Zukun­fts­fähiger Lebens- und Wirtschafts­stan­dort” umzuset­zen.

Aber Geld ist nicht alles. Eine weit­ere Ein­schränkung der Leben­squal­ität durch Verspargelung der Land­schaft mit Win­drädern und die fak­tis­che Flächen­ver­siegelung mit Solarpan­els sind zwei Entwick­lun­gen, die in gemäßigtere Bah­nen gelenkt wer­den müssen.

Welche The­men aus der Lan­despoli­tik sind Ihrer Mei­n­ung nach für den Kreis Kel­heim rel­e­vant und wie wollen Sie sie in Ihrem Wahlkreis umset­zen?

Schw­er­punk­te mein­er Arbeit im kom­menden Land­tag wer­den sein:

  • Die Bekämp­fung aller Arten von Kor­rup­tion und organ­isiert­er Krim­i­nal­ität — ins­beson­dere der ille­galen Ein­wan­derung
  • Die Pla­nung und Kon­trolle der inves­tiv­en Aus­gaben
  • Die Stärkung der föderalen Struk­turen
  • Die Ver­schlankung der Ver­wal­tung und die
  • Verbesserung der Ver­ständlichkeit der Geset­zge­bung

Detail­lierte Schw­er­punk­te werde ich erst fes­tle­gen und kom­mu­nizieren kön­nen, nach­dem ich im Land­tag Zugang zu Infor­ma­tio­nen habe, die dem ein­fachen Wahlbürg­er nicht zugänglich sind.

Welche poli­tis­chen Schw­er­punk­te sind Ihnen per­sön­lich wichtig — und warum?

Ich set­ze mich dafür ein, dass die AfD die Rolle der kon­struk­tiv­en Oppo­si­tion im Land­tag min­destens genau­so aus­füllt, wie das bere­its seit Jahren in den anderen Län­dern und neu auch im Bund geschieht.

Bis wir Regierungsver­ant­wor­tung tra­gen – und das nur als min­destens sig­nifikant stärk­er­er Part­ner ein­er Koali­tion – müssen wir uns damit abfind­en, dass die kün­ftige Staat­sregierung ver­suchen wird ihre Agen­da allen anderen Parteien aufzuzwin­gen. Hier wer­den wir alles tun, damit der Gemein­nutz keinen bzw. möglichst wenig Schaden nimmt und — wo möglich gemein­sam mit andren Parteien — auch eigene, erfol­gver­sprechende Ini­tia­tiv­en starten.

Welche Chan­cen rech­nen Sie sich und Ihrer Partei bei der Wahl am 14. Okto­ber aus?

In meinem Stimmkreis tre­f­fen drei etwa gle­ich­starke Bewer­ber aufeinan­der und ich rechne mit einem Kopf-an-Kopf Ren­nen um den direk­ten Einzug in den Land­tag — was naturgemäß die Chance eröffnet, erst­mals ein Direk­t­man­dat für die AfD in Bay­ern zu gewin­nen.

Für Bay­ern gesamt sehe ich die AfD bei über 20%.

 

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